Zum Inhalt springen

Anwendungsfall

Nachlass & Erbschaft

Wertgegenstände so dokumentieren, dass Erben sofort wissen, was wo ist — und Erbschaftsteuer korrekt belegt werden kann.

Im Erbfall steht oft die Frage: „Was hatte er/sie eigentlich genau, und wo lag das?” Eine vorab geführte Inventar-Doku spart Erben Wochen an Suche und Recherche — und verhindert, dass Wertgegenstände vergessen werden.

Was Erben wirklich brauchen

  • Übersicht welcher Vermögenswert wo liegt (Bankschließfach, Heimtresor, Bankkonto)
  • Fotonachweis und Belege zu jedem Wertgegenstand
  • Wertangabe zum Stichtag (für Erbschaftsteuer)
  • Aktivitätsverlauf als Plausibilitätsnachweis gegenüber Finanzamt
  • Zugang (Schlüssel, Vollmacht, Nachlasskontakt)

So nutzen Sie die App vorbereitend

  1. Anlegen aller Aufbewahrungsorte (Bankschließfach, Tresor, Schmuckkasten)
  2. Erfassen der Wertgegenstände mit Foto und Beleg
  3. Regelmäßig (z.B. jährlich): Gesamt-PDF mit Passwort generieren
  4. PDF + Passwort getrennt aufbewahren (Notar, Vorsorgemappe, vertrauter Person)
  5. Apple-Nachlasskontakt aktivieren (Einstellungen → Apple ID → Nachlasskontakt)

Bankschließfach im Erbfall

Im Erbfall ist der Zugang zum Bankschließfach streng geregelt: Banken öffnen es typischerweise nur gegen Erbschein und in Anwesenheit eines Notars. Ein vorhandenes Inventar-PDF — passwortgeschützt, im Notariat hinterlegt — schafft sofortige Klarheit über das, was sich darin befinden sollte.

Häufige Fragen

Wie kommen Erben an die Inventardaten, wenn die App passwortgeschützt ist?

Empfehlung: Erstellen Sie regelmäßig einen passwortgeschützten Gesamt-PDF-Bericht und legen Sie ihn in einer Vorsorgemappe / beim Notar ab. Das Passwort hinterlegen Sie separat. Bei iCloud-Sync hat Apple eine Nachlasskontakt-Funktion, die Erben Zugriff auf Ihren iCloud-Account gibt.

Hilft das auch bei der Erbschaftsteuer?

Ja. Die Erbschaftsteuer wird auf Basis des Verkehrswerts zum Stichtag berechnet. Eine bereits geführte, fotogestützte Inventarliste mit Belegen erleichtert die Bewertung erheblich — und macht eine Korrektur-Erklärung unwahrscheinlicher.

Werte dokumentiert. Beweise gesichert.

Schließfach Dokumentation kostenlos testen, danach 2,99 €/Monat oder 19,99 €/Jahr. Lokal gespeichert, optional mit iCloud-Sync, ohne Werbe-Tracking.